





Ihr seid da, darum hab ich mich verändert. Und ich hab mich, denk ich, zum Bess'ren verändert.hören?
[link]Tanz durch die WeltHören?
[link]German and unimportant for you anyway xD
Das total insane gestörte wundervolle Treffen am Wochenende. Und obwohl Lissy und Lupa schon jeweils Journals geschrieben haben, muss ich natürlich auchnoch eines schreiben xD
Es ist total lang und eigentlich total unwichtig. Also, nur lesen, wenn es euch wirklich interessiert, was vier durchgeknallte Skyperinnen das Wochenende über getrieben haben.
Erstmal die Formalitäten. Da meine beiden Tanten und meine Mutter für vier Tage nach München wollten, musste ich natürlich mit xD
Dummerweise waren die Herbstferien und genau eine Woche verschoben, d.h. meine allerliebsten Skyperinnen hatten nur am Wochenende Zeit ;_;
Aber egal, wenigstens das wollten wir dann voll ausnutzen <3
Also wurde ich am Samstag direkt auf dem Weg nach München bei ~
Lissyfee rausgeschmissen. Einige Stunden später kam noch ~
LupasSoul dazu und wir verbrachten den Tag und die Nacht zusammen um am nächsten Morgen nach München zu fahren und =
Scuria zu treffen. Und natürlich um zu gammeln, zu sein wie wir immer sein wollen und überhaupt. Montag und Dienstag verbrachte ich dann mit meinen Tanten und meiner Mutter in München und Dienstag Abend ging es wieder nach Hause x3
Das Wochenende war einfach.. Das genialste, das ich jemals hatte.. Natürlich ist es extrem toll, den ganzen Tag stundenlang miteinander zu skypen. Und die total perfekte extrem-Steigerung sind Tagestreffen. Aber es ist nochmal was ganz anderes, rund um die Uhr zusammenzusein.
Doch ich möchte am Anfang beginnen.
Am Freitag Abend konnte ich noch garnicht glauben, dass ich in weniger als 24 Stunden bei meinen Liebsten sein würde. Noch nichtmal am Samstag Morgen, als ich um 6 Uhr aufstand. Der ganze Morgen war irgendwie stressig, wie das eben so ist wenn man verreist. Ich war total aufgekratzt und rannte jede Strecke in der Wohnung fünfmal, um die letzten Sachen zusammenzupacken, mich fertig zu machen und sonstiges. Überraschung - ich hatte nichtmal was vergessen.
Um halb 8 fuhren wir dann endlich los, allerdings erstmal meine beiden Tanten abholen. Dann aber ging es auf direktem Wege zu Lissy <3
Die Fahrt war.. Unspektakulär. Als das Navi noch eine halbe Stunde anzeigte, wurde ich langsam total hibbelig. Wir hatten ausgemacht, ich würde, Lissy zehn Minuten vor unserer Ankunft eine SMS schicken. Also gaffte ich die ganze Zeit auf die Anzeige und schaute zu, wie die Minuten elend langsam runtergezählt wurden, während mir noch immer nicht ganz bewusst war, dass ich bald Lissy anglompen konnte.
Wegen meiner.. Fingerfertigkeit im SMS-Schreiben (und meiner Ungeduld) fing ich schon fünf Minuten früher mit tippen an und wartete dann noch eine Ewigkeit mit der fertigen SMS auf dem Display, bis ich sie abschicken konnte. Wenige Sekunden später kam auch schon die Antwort von Lissy. Und jetzt wurde ich wirklich richtig hibbelig. Kaum waren wir im Ort, gaffte ich in jede Gasse und versuchte, Lissy zu erkennen, auch wenn wir, laut Navi, noch ein ganzes Stück weg von ihrem Haus waren. Natürlich war ich halb am hyperventilieren, als ich Lissy mit einem riesigen, wundervollen Bild an einer Einfahrt stehen sah. Doch bevor ich mir das Bild überhaupt richtig ansehen konnte, musste Lissy natürlich erstmal durchgeknuddelt und totgedrückt werden. Dann holte ich mein Köfferchen aus dem Kofferraum, verabschiedete mich von meinen Verwandten und fand mich einige Sekunden später tatsächlich in Lissys Haus wieder.
In Lissys Zimmer angekommen war ich erstmal total überfordert und wusste garnicht, ob ich Lissys Zimmer oder sie selbst anstarren sollte. Als ich mich einigermassen auf Normalzustand gebracht hatte, ging es gleich mal in die Stadt runter, wo ich endlich Lupas berühmt-berüchtigte gelbe Fußspuren sah. Und wir folgtem dem improvisierten Blümchenpfad (alias alles-was-gelb-ist), der zufälligerweise wieder in Lissys Zimmer endete o.o
Dann ging es ans Collab-Malen und Musik hören <3
Natürlich musste es ein Bild von Remus und Tacci sein. Und natürlich mussten wir das Malen dauernd wegen Quietsch- und Lachanfällen unterbrechen. Oder, weil Frei und Schwerelos lief und wir beide unter akkuter Atemnot litten. Schlieslich aber hatten wir es geschafft, genug Insider über unsere beiden Helden zu finden, um den Hintergrund komplett zu füllen, und das Bild fertigzumachen.
Außerdem spekulierten wir herum, wann Lupa wohl kommen würden und erschreckten uns bei SMSen, die natürlich nicht von Lupa, sondern von anderen waren xD
Irgendwann setzten wir uns kuchenessend in die Küchen und überlegten uns, wie wir Lupa begrüßen wollten. Und ob wir sie anrufen sollten. Mitten in diesen Überlegungen und Fantasien klingelte es an der Türe. Erstmal bekamen wir beide einen Lachflash, doch als wir es geschafft hatten, unseren Kuchen zu schlucken, rannten wir an die Türe, wo natürlich keine andere als unsere Wölfin stand. Während diese sich damit abmühte, ihre Schuhe auszuziehen, rannte ich kurz nach oben und holte unsere Collab-of-d00m, um Lupa damit zu erschlagen. Natürlich ging gleich das Kichern los, und nachdem Lupas Mutter gegangen war und Lupa sich ihrer Schuhe entledigt hatte, fanden wir uns in Lissys Zimmer wieder.
Ab diesem Zeitpunkt fing das wahre Chaos an. Natürlich musste Lupa erstmal alle Insider auf der Collab-of-d00m lesen und kommentieren, wir mussten Insider austauschen, uns totlachen und totglompen und überhaupt. Kaum hatten wir alle unsere Kameras ausgepackt, ging der große Foto-Battle los, der die nächsten 24 Stunden kein Ende finden sollte. Jeder knipste jeden, und wir hatten alle gegenseitig tausend Fotos der anderen mit den Kameras vor dem Gesicht.
Doch da wir natürlich nicht lange an einem Ort bleiben konnten, ging es schon nach kurzer Zeit wieder in die Stadt diesmal in ein Café. Auf dem Weg dorthin wurden wir natürlich mehrfach abgelenkt, etwa von Bäumen, die umarmt werden mussten, von Federn, die auf dem Boden lagen, oder auch einfach nur von uns gegenseitig.
Der Weg zum Café Morizz führte durch einen kleine Park inklusive Spielgeräten für Kinder. Obwohl auf dem Schild stand, dass diese nur für Kinder bis 12 Jahre geeignet waren, mussten wir diese natürlich ausprobieren. Es wurde viel gelacht, Fotos gemacht und so weiter.
Im Café selbst (das auf den ersten Blick erschreckend geschlossen ausgesehen hatte) bestellten wir dann alle drei eine Jumbo-Tasse heißer Schokolade. Das geschah wohl aus Gruppenzwang, denn Lupa hätte normal keine Jumbo-Portion und ich keine heiße Schokolade getrunken. So waren wir dann alle drei ziemlich verwundert, als wirklich eine riesen Portion vor unserer Nase stand. Geschmeckt hatte sie trotzdem, auch wenn uns von der vielen Milch dann ziemlich schlecht wurde.
Nun hatten wir drei allesamt mit Bestell- oder Telefonphobie gestraft allerdings ein Problem: Wie sollten wir, die keine Fremden ansprechen konnten, der Bedienung klarmachen, dass wir zahlen wollten? Hier fehlte Lucky eindeutig extrem.
Nach einigem hin und her, und nachdem die Bedienung schon bestimmt fünfmal an unserem Tisch vorbegekommen war, schaffte ich es schließlich, sie anzusprechen und die Situation zu retten. Für meinen Heldenmut bekam ich dann die Rechnung als Orden verliehen.
Auf dem Rückweg führten wir uns natürlich noch einigermassen auffällig auf, da wir entweder aneinander klebten, total krank lachten, komische Fotos machten oder wild umherrannten (zum Beispiel um Vögel, vor denen ich Angst hatte, vom Weg zu verscheuchen).
Wieder bei Lissy angekommen wurde es allerdings noch kränker. Zum Beispiel entdeckte Lupa, dass sie mit ihrem 12fachen optischen Zoom wundervoll auf den ganz beträchtlichen Hintern der Nachbarin in ihrem Garten zoomen konnte. Und wir hörten natürlich Wicked. Und tauschten weitere Insider aus.
Und wir besuchten Remus was Quietschanfälle von Lissy und mir und böse Kommentare von Lupa, unserem Nesthaken zur Folge hatte und Kayla.
Und wir machten ganz gestörte Filmchen. Und überhaupt es war toll.
Die Zeit verging verdammt schnell obwohl wir eigentlich nichts taten, und so war es bald Zeit fürs Abendessen Pizza. Es war wirklich extrem süß, wie Lissy und Ich bereits fertig waren und Lupa noch immer jeden Pilz-Schnipsel von ihrer Pizza entfernte. Außerdem kickten wir uns die ganze Zeit unter dem Tisch, da dies von diversen idiotischen Leuten als Flirtmethode benutzt wird. Das führte natürlich zu extremem Gelächter und verwunderten Blicken von Lissys Familie.
Nach dem Essen und weiterem Gammeln und komischen Aktionen in Lissys Zimmer machten wir uns dann daran, den Schuh des Manitu und (T)raumschiff Surprise anzuschauen eine absolute Premiere für mich, was sich vor allem dadurch bemerkbar machte, dass Lissy und Lupa schon immer eine halbe Minute vor den Witzen lachten. Lissy, Lissys Katze, leistete uns hierbei Gesellschaft und wurde von Lupa und mir so einigermassen verhätschelt und angeflauscht.
Nach den Filmen verbrachten wir noch einige Zeit fake-schlafend in Lissys Zimmer, hauptsächlich tauschten wir Sprüche aus den zuvor angeschauten Filmen aus und machten noch mehr Fotos, denn wir hatten noch große Pläne.
Als wir sicher waren, dass Lissys Familie bereits schlafend im Bett lag, zogen wir uns unsere Jacken an und schlichen möglichst leise polternd die Treppe hinunter, schnappten uns unsere Schuhe und flüchteten durch die Terassentüre. Draußen dauerte es erstmal eine halbe Ewigkeit, bis Lupa und Ich unsere Schuhe im Dunkeln geschnürt hatten. Als es dann vollbracht war, schlichen wir an der Hauswand entlang. Wir waren dabei wirklich leise und schafften es, nicht loszulachen, so angespannt war die Stimmung. Blöderweise ging das Licht sofort an, als wir uns am Hauseinang vorbeischleichten wollten. Mutig schlichen wir weiter was zur Folge hatte, dass an den Eingängen der beiden Nachbarhäuser auchnoch das Licht anging. Also ergriffen wir die Flucht und rannten die Einfahrt entlang wobei der Kies wirklich verdammt laut war.
Kaum auf der Straße begegneten wir natürlich sofort einer Truppe.. leicht.. angetrunkener Menschen, die uns irgendwas unverständliches zuriefen. Wir ignorierten sie und gingen in die andere Richtung, denn unser Ziel war der Spielplatz. Der Weg dorthin war ziemlich still, da wir alle angespannt waren. Und am Spielplatz angekommen, sah dieser dann so gruselig aus, dass Lupa nur zwei Bilder über den Zaun machte und wir uns dann wieder auf den Heimweg machten. Wir schlichten durch die Straßen uns versuchten, Menschen auszuweichen und uns mit dem Gesicht zu den Hecken zu stellen sowie von Schatten zu Schatten zu schleichen. Das Ganze fühlte sich wirklich verdammt Oblivion-mässig an. Ohne große Besonderheiten kamen wir dann wieder auf der Terasse an. Um den Ausflug noch ein wenig in die Länge zu ziehen, blieben wir dort noch einige Zeit stehen, dann mühten wir uns wieder damit ab, unsere Schuhe auszuziehen und schlichen, an Katzen-Lissy vorbei, nach oben. Mittlerweile waren wir so müde, dass wir uns recht bald schlafen legten.
Am nächsten Morgen schreckte uns das Handy eine Stunde zu früh auf, dank Zeitumstellung. Doch immerhin, eine weitere Stunde, die wir zusammen verbringen konnten. Also waren wir alle um halb acht wach. Noch eine ganze Zeit, bis wir, um 11, am Bahnhof sein mussten um nach München zu fahren.
Das Fotobattle ging weiter, diesmal waren wir allerdings alle noch leicht verpennt, und auch die Nachbarin vom Vortag war wieder da. Schließlich frühstückten wir ein wenig und verquatschten uns völlig, sodass wir dann für den Zug reichlich spät dran waren und Lissys Vater uns zum Bahnhof fahren musste.
Nachdem wir ein Bayern-Ticket gelöst hatten und panisch von Bahnsteig zu Bahnsteig gerannt waren (der nette Infotyp hatte uns natürlich mit falschen Infos versorgt..) erfuhren wir dann, dass unser Zug wegen Polizeilichen Ermittlungen an unserem Bahnhof (o.o) eine Viertelstunde Verspätung hatte. Also konnten wir erstmal wieder abspannen und beobachten, wir eine Dampflock lautstark aus dem Bahnhof ausfuhr, woraufhin mehrere kleine Kinder zu heulen begannen.
Im Zug selbst wurde dann noch ausgiebig geglompt, gefotot, geinsidert und gelacht bis wir München erreichten. Lucky wartete bereichts am Bahnsteig, allerdings wurde aus der geplanten, heimtückischen, dreifachen Glomp-Attacke von Hinten nichts, da sie bereits von einigen besoffenen Leuten in Anspruch genommen war, die irgendwas von ihr wissen wollten und sie Veronika nannten. Als diese sich dann aber endlich entfernt hatten, wurde die Knuddelattacke natürlich sofort ausgiebig nachgeholt.
Nachdem Lupa und Ich unser Übernachtungs-Gepäck in Schließfächern verstaut hatten, wollten Lissy und Lupa und somit natürlich auch ich, unbedingt die berühmten Bahnhof-Pommes essen. Lucky stattdessen erwarb einen Crepé.
Also rannten wir essend los wohin wussten wir selbst nicht genau, desshalb fuhren wir erstmal zum Marienplatz. Dort fiel uns dann ein perfektes Ziel für einen sonnigen Sonntag in München ein der Englische Garten. Also hü.pften wir wieder in die U-Bahn und fuhren nach Schwabing, von wo wir in den Garten liefen.
Dort überkam mich wohl der Schreck meines Lebens Enten über Enten, Enten überall! Das ganze Wasser war voller Blesshühner, während die Wiese von Enten besetzt war. Wirklich gruselig wenn man eine Art Phobie vor gefiederten, flattrigen Geschö.pfen hat.
Glücklicherweise blieb das Federvieh auf der Wiese bzw. dem Wasser und belagerte nicht auchnoch die Wege, sodass wir unversehrt an einem kleinen Buchenhain mit Bänken ankamen. Erstmal wurde auf der Bank geknuddelt und gequatscht, doch recht bald kamen wir auf die Idee, Photos an den Bäumen bzw. dem dicksten Baum weit und breit zu machen. Das war ziemlich kompliziert, da die ganzen Menschen im Park dermassen gestresst, zielstrebig und beschäftigt wirkten, sodass wir niemanden ansprechen wollten, um ihn zu fragen, ob er uns fotographieren wollte. So blieb es erstmal bei Dreierbildern am Baum, zumindest solange, bis wir eine riesigen, dürre, langbeinige und extrem eklige Spinne am Stamm entdeckten. Während Ich einfach angeekelt war, versuchten Lissy und Lucky das Tier auf der Wiese auszusetzen wo Lupa es dann zertreten wollte. Ich muss zugeben, ich stachelte sie einigermassen dazu an. Letztendlich brachte sie es aber doch nicht übers Herz oder lag es an den drohenden Blicken und Rufen von Lucky? und wir verloren die Bestie aus den Augen.
Wesentlich sehenswerter war die kleine Familie auf einer anderen Bank, die McDonalds Essen in den Park geschleppt hatte und es dort verzehrte. Der Höhepunkt hierbei war sicherlich, dass eines der Kinder mitsamt Essenstüte auf die Nase flog.
Schließlich fanden wir sogar noch einen netten Mann, der ein Gruppenfoto von uns und dem Baum machte.
Nachdem wir einige Zeit im Park gewesen waren und Pferdekutschen, Hunde, dumme Kinder, auffliegende Gänse und Spinnen beobachtet hatten, beschloßen wir, dass es nun an der Zeit war, ganz nach Treffen-Tradition ein Café aufzusuchen.
Natürlich konnte es nicht irgendein Café sein. Nein, wir wollten in Luckys Café. Zumindest hatten wir es beim ersten Besuch so genannt, da es unserer Vorstellung von Luckys Café nahezu perfekt entsprach.
Auf dem Weg dorthin wurde brav geatmet und, da Sonntag war, Gras gespflückt. Diesmal waren sogar alle bescheiden und jeder pflückte nur einen Halm. Lupa hatte den längsten. Um das Gras auch zu würdigen, banden wir die Halme alle an unsere Knö.pfe oder Taschen und zogen als Gras-Gang weiter.
Lustigerweise hatte ausgerechnet Luckys Café Sonntags geschlossen. Zum Glück befanden wir uns in München, denn dort ein Café zu finden war wahrhaftig nicht schwer.
Das, das wir uns ausguckten, war natürlich total überteuert, da es direkt am Stachus lag, doch unsere Eisbecher vier Coupe Dänmark, Gruppenzwang ahoi schmeckten.
Allerdings waren sie auch ziemlich groß, wesshalb unser Nesthaken seinen nicht ganz schaffte. Es begann ein ausgiebiges Rühren, und schließlich war von Lupas Eisbecher nurnoch brauner Matschbrei übrig in dem dann auchnoch ein Haar auftauchte. Also fügten wir dem Haar noch Pfeffer und Lupas inzwischen schlaffen Grashalm hinzu und rührten das Ganze brav unter, ehe wir das Café relativ schnell verliesen.
Es war schon ziemlich spät geworden und so machten wir uns langsam auf den Weg zum Hauptbahnhof.
Das Lissy, Lucky und Ich sowieso bis 18 Uhr am Bahnhof bleiben konnten, begleiteten wir Lupa noch ein Stück in ihrer U-Bahn. Diese Strecke war hauptsächlich von random Glomp-Attacken geprägt.
Richtig mies wurde es allerdings, als wir an der bösesten Rolltreppe überhaupt standen Lupa musste nach oben, wir nach unten. Also zerquetschten wir uns auf dem Absatz dazwischen nahezu, und als Lupa bereits auf der Rolltreppe stand rannten Lissy und ich nach kurzem Blickwechsel nochmal hoch um Lupa ein letztes Mal zu glompen, während Lucky etwas überrumpelt unten stehen blieb. Natürlich schob all das die Trennung nur hinaus und schließlich waren wir nurnoch zu dritt.
Wir fuhren wieder zum Hauptbahnhof zurück. In der U-Bahn nannte Lucky ihren Sitz aus unerfindlichen Gründen Herbert, was und zwei Suchties natürlich sofort an Tanz der Vampire erinnerte. Das hatte böse Folgen, nämlich die, dass wir zuerst in der U-Bahn Wenn Liebe in dir ist sangen, und dann wenig später im Bahnhof die ganze Zeit Wahrheit. Schon schlimm, wenn man mit zwei Musical-Freaks unterwegs ist, die bei jeder Erinnerung anfangen, loszusingen.
Da wir noch einiges an Zeit hatten, suchten wir den reichlich überteuerten Starbucks heim, wo Lissy und ich zwischen all den mit Wucherpreisen beschrifteten Gebäckstücken reichlich überfordert waren. Schließlich kamen wir jedoch an unser Essen und futterten es brav, während wir rätselten, was auf den Tischen stand und weiterhin Wahrheit sangen.
Lissys Zug fuhr als nächstes, so machten wir uns hü.pfend, singend und mit Sicherheit gestört aussehend auf zum Gleis. Dort wurde die Stimmung dann gleich gedrückter. Noch einige Zeit bevor der Zug abfuhr, bekamen Lucky und ich Panik, er würde ohne Lissy fahren. Also stellten wir uns erst knuddelnd vor die Türe, wo wir auchnoch vom Schaffner ausgelacht wurden, weil wir fragten, ob der hintere Teil des Zuges mitfahren würde.
Als die Abfahrt des Zuges noch näher rückte, wurden wir so nervös, dass Lissy sich auf die Stufen zum Wagon stellte während wir draußen blieben. Natürlich konnten wir das Knuddeln und Drücken trotzdem nicht lassen, und so hingen wir dann zwischen Zug und Bahnsteig in der Luft, bis der Schaffner Lucky mit purer Absicht und einer schrillen Trillerpfeife direkt ins Ohr pfiff. Die Türen schlossen sich, wir winkten Lissy zu und als er Zug dann immer schneller wurde, konnte ich garnicht anders als ihm hinterherzurennen solange es ging, um noch ein paar letzte Blicke auf Lissy zu erhaschen und sie noch nicht ganz so schnell wegfahren zu lassen.
Also waren nurnoch Lucky und ich übrig, und auch wir hatten nurnoch zehn Minuten bis ich abgeholt wurde, natürlich am Brezenstand am Hauptbahnhof wie es bei unseren zahlreichen Treffen in München mittlerweile beinahe Tradition geworden ist. Dort wurden wir schon von meinen Tanten und meiner Mutter erwartet. Wir knuddelten und zerquetschten uns noch ein letztes Mal, dann ging Lucky zur Tanzschule und ich mit meinen Verwandeten mit. Das Treffen und somit wohl einer meiner schönsten Wochenenden war beendet.
Es war ziemlich merkwürdig, nach dem Treffen nicht mit dem Zug und drei Brezen sowie einem Fruchtsaft (Mango Orange) in der Hand vom Bahnhof nach Hause zu fahren, sondern mit Tränen in den Augen in eine kleine, süße Wohnung ein Stück weiter weg zu gehen und dann noch zwei Tage ohne Kontakt zu meinen Liebsten in München zu bleiben, die, auch wenn sie nur wenige Kilometer weg waren, zur Schule mussten.
Trotzdem wurden diese Tage in München sehr schön. Am Montag besuchte ich mit meiner Mutter die neue Pinakothek, die wirklich sehr faszinierend und sehenswert war, und auch sonst fühlte sich München einfach toll an.
Irgendwie fiel mir erste jetzt auf, dass die Stadt an sich auch total toll ist. Sonst war ich immer auf meine Liebsten fixiert und schaute gerade genug auf die Strassen um nicht überfahren zu werden oder gegen Laternen zu rennen, doch wenn man Zeit hat alles anzuschauen, ist es gleich nochmal faszinierender, besonders wenn man, wie ich, aus einem total kleinen, hässlichen, engstirnigen Kaff kommt, in dem man sich nicht im geringsten zuhause fühlt.
Mir ist sogar aufgefallen, dass ich mich in München viel eher zuhause fühle als zu Hause, und der Gedanke gefällt mir.
Treffen mit den Menschen, die man liebt, sind wohl die schönsten Momente. Stunden, auf die man sich Monate vorher freut, weil man einfach sein kann, wie man ist, weil man einfach Spaß haben kann und weil man wenn man will auch singend durch den Bahnhof hopsen oder einem Zug hinterherrennen kann. Weil man einfach so durch die Welt tanzen kann, wie man gerade will.
Ich liebe euch, meine Skyperinnen, meine Liebsten, meine Mädels, mein Ich.

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Ihr seid da, darum hab ich mich verändert
und ich hab mich, denk ich, zum bessren verändert.
Ich liebe uns <3
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The dream was always running ahead of me. To catch up, to live for a moment in unison with it, that was the miracle. (Anais Nin)
Bin grad in der Stadtbücherei. Und musste an den supertollen Bilderrahmen denken. Und an den Brief.
Ich hab dich so lieb Capsi <3
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Öffne die Tür vom Vogelkäfig und lasse den Vogel frei. Kommt er zurück, gehört er dir auf ewig- fliegt er davon, hat er dir nie gehört.
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Ihr seid da, darum hab ich mich verändert
und ich hab mich, denk ich, zum bessren verändert.
Ich liebe uns <3
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Öffne die Tür vom Vogelkäfig und lasse den Vogel frei. Kommt er zurück, gehört er dir auf ewig- fliegt er davon, hat er dir nie gehört.
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Ihr seid da, darum hab ich mich verändert
und ich hab mich, denk ich, zum bessren verändert.
Ich liebe uns <3
My granmma comes from germany, frankfurt, but
Ich spreschen deutsche nischt... heuheueu sad.
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One Image worth more than a thousand words.
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Successful people spend their time figuring out how they CAN, not why they can't.
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